ZF-Musikpreis 2020

 Zehnter Internationaler Klavierwettbewerb um den ZF‑Musikpreis in Langenargen, Bad Schussenried und Friedrichshafen

 

Donnerstag | 19. März 2020 | 18:30 Uhr

Münzhof Langenargen | Marktplatz 24 | 88085 Langenargen

Erste Wettbewerbsrunde

Freitag, 20. März 2020 | 18:30 Uhr

Kloster Schussenried | Neues Kloster 1 | 88427 Bad Schussenried

Zweite Wettbewerbsrunde

Sonntag, 22. März 2020 | 19 Uhr

Graf-Zeppelin-Haus | Olgastraße 20 | 88045 Friedrichshafen

Abschlussrunde

 

 

Der Eintritt ist bei allen Wettbewerbskonzerten frei. Die Kartenvergabe erfolgt ab 26. Februar 2020 über die ZF Kunststiftung: musikpreis@zf.com / Telefon: +49 7541 77 4830.

Das Kartenkontingent ist begrenzt. Die Kartenvergabe erfolgt nach Eingang.

 

Bereits zum zehnten Mal vergibt die ZF Kunststiftung in diesem Jahr den ZF‑Musikpreis, der die herausragenden Leistungen hochbegabter Pianistinnen und Pianisten der jungen Generation würdigt. Die bisherigen Gewinner unterstreichen das hohe Niveau dieses Wettbewerbs. Zu Ihnen gehören namhafte Pianisten wie Herbert Schuch, Alexej Gorlatch, Claire Huangci, Aaron Pilsan oder Shaun Choo.

 Auch in diesem Jahr stellen sich sechs bereits mehrfach preisgekrönte Musikerinnen und Musiker aus fünf Nationen der Herausforderung und treten beim Klavierwettbewerb um den ZF-Musikpreis 2020 an: Aurelius Braun (Deutschland), Till Hoffmann (Deutschland), Łukasz Krupiński (Polen), Youngho Park (Südkorea), Veronika Voloshyna (Ukraine), und Xiaolu Zang (China). In drei Wettbewerbskonzerten ermittelt eine dreiköpfige Jury die Preisträger*in des ZF‑Musikpreises. Den Vorsitz der Jury hat der künstlerische Leiter des ZF‑Musikpreises, der international erfolgreiche Pianist und Komponist Peter Vogel. Weitere Mitglieder der Jury sind Yuka Imamine, Professorin für Klavier an der Musikhochschule München, und die als Solistin, Liedbegleiterin und Pädagogin renommierte Pianistin Ritva Sjöstedt.

Mit dem zehnten ZF-Musikpreis begeht die ZF Kunststiftung, die im November vor 30 Jahren gegründet wurde, in diesem Jahr gleich zwei Jubiläen und feiert diese mit freiem Eintritt bei allen Wettbewerbskonzerten. Vor allem ist das doppelte Jubiläum Anlass, die Preisgelder deutlich zu erhöhen: Der Gewinner erhält ab diesem Jahr 10.000 Euro. Der zweite und dritte Platz sind mit 5.000 Euro bzw. 3.000 Euro dotiert. Dadurch gewinnt der ZF-Musikpreis weiter an Renommee in der Fachwelt und Lukrativität für hochkarätige Wett­bewerber*innen. Ein besonderes Bonbon für Publikum und Musiker*innen ist der Publikumspreis. Die Zuhörer*innen können bei jedem Konzert ihren persönlichen Favoriten wählen. Auch der Publikumspreis wurde anlässlich des Jubiläums auf jeweils 500 Euro verdoppelt.

Jedes der drei öffentlichen Wettbewerbskonzerte steht im Zeichen eines ganz eigenen musikalischen Literaturschwerpunktes, der den Musiker*innen großes Können und ein breitgefächertes Repertoire abverlangt. In diesem Jahr wird das Konzept durch wechselnde Veranstaltungsorte mit ganz eigenem Flair unterstrichen, so dass jeder der drei Abende ein einzigartiges musikalisches Erlebnis verspricht. Am Donnerstag, 19. März 2020, präsentieren sich die sechs jungen Meister im Münzhof in Langenargen, der sich als feste Größe im Kulturbereich der Bodenseeregion etabliert hat und regelmäßig zu Konzerten, Lesungen und Theateraufführungen einlädt. Im Beethovenjahr gehört neben Werken von Johann Sebastian Bach auch eine Sonate von Ludwig van Beethoven zum Anforderungsprofil.

Der mit Skulpturen und Fresken des Rokoko ausgestattete Bibliothekssaal im Kloster Bad Schussenried bietet eine stimmungsvolle Umgebung für die zweite Runde. Am Freitag, 20. März 2020, interpretieren die vier verbliebenen Teilnehmer*innen in dem imposanten Festsaal Werke der Deutschen Romantik sowie ein Werk Neuer Musik, das nach 1970 komponiert wurde.

Das entscheidende Abschlusskonzert mit den drei Finalisten findet am Sonntag, 22. März 2020, im Ludwig-Dürr-Saal mit seiner ausgezeichneten Akustik im Graf-Zeppelin-Haus in Friedrichshafen statt. Die anspruchsvolle Wettbewerbsliteratur des Finales sind Konzertetüden, u. a. von Frédéric Chopin, sowie ein repräsentatives Werk des 19. oder 20. Jahrhunderts freier Wahl. Im Anschluss entscheidet die Jury anhand der Leistungen in allen drei Wettbewerbskonzerten über die Platzierung der Finalisten und gibt die Preisträger*innen bekannt.

Neben den verschiedenen Literaturschwerpunkten und den unterschiedlichen Veranstaltungsorten, die jedem Konzert einen ganz spezifischen Reiz verleihen, macht der Publikumspreis den Klavierwettbewerb zu einem immer wieder spannenden Musikerlebnis.

Peter Vogel, der international erfolgreiche Pianist, Komponist und künstlerische Leiter des ZF-Musikpreises, und die ZF Kunststiftung arbeiten seit 22 Jahren zusammen. Zunächst unterstützte die ZF Kunststiftung das Internationale Klavierfestival junger Meister, vor allem um den hochbegabten jungen Pianistinnen und Pianisten Auftritte mit Orchester zu ermöglichen. Das gemeinsame Ziel ist es, außergewöhnliche Musikprojekte in der Bodenseeregion zu etablieren. So stellen das Internationalen Klavierfestival junger Meister und der öffentliche Klavierwettbewerb um den ZF-Musikpreis nicht nur eine Bereicherung des regionalen Musikangebotes dar, beide Veranstaltungen ermöglichen dem Publikum auch immer wieder neue, vielfältige Einblicke in die Welt der Musik – und das auf hohem Niveau.

 

Informationen zu den Teilnehmern finden Sie hier.